Einen Onlineshop betreiben – worauf sollte man vor dem Start achten?

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Einen Onlineshop technisch aufzubauen, ist heute vergleichsweise einfach. Der langfristige Betrieb besteht jedoch aus deutlich mehr als dem Hochladen von Produkten und der Einrichtung eines Zahlungssystems. Preisgestaltung, Lagerbestand, Versand und die Größe des Sortiments können entscheidenden Einfluss darauf haben, wie effizient ein Onlineshop funktioniert.

Wie sollten die Preise kalkuliert werden?

Bei der Preisgestaltung reicht es nicht aus, nur vom Einkaufspreis eines Produkts auszugehen. Auch Verpackung, Gebühren der Zahlungsanbieter, mögliche Plattformkosten, Marketing, Retouren und natürlich Steuern müssen berücksichtigt werden.

Die Preise der Konkurrenz können eine hilfreiche Orientierung bieten. Es ist jedoch nicht immer sinnvoll, unbedingt der günstigste Anbieter sein zu wollen. Die Marge muss schließlich auch die laufenden Kosten des Unternehmens abdecken.

Mit wie vielen Produkten sollte man starten?

Eine ideale Anzahl an Produkten gibt es nicht. Ein spezialisierter Onlineshop kann bereits mit 10 bis 20 sorgfältig ausgewählten Produkten sinnvoll starten, während in anderen Bereichen ein deutlich größeres Sortiment notwendig sein kann.

Mehr Produkte bedeuten nicht automatisch einen besseren Onlineshop. Ein kleineres, übersichtliches und gut präsentiertes Sortiment kann wertvoller sein als mehrere hundert Produkte mit unvollständigen Beschreibungen, schlechten Bildern oder unzuverlässigen Bestandsinformationen.

Das Sortiment kann später anhand der tatsächlichen Nachfrage schrittweise erweitert werden.

Lagerbestand und Bestandsverwaltung

Wer mit einem eigenen Lager arbeitet, muss ein Gleichgewicht zwischen zu wenig und zu viel Ware finden. Ist ein beliebtes Produkt regelmäßig ausverkauft, können Bestellungen verloren gehen. Ein zu großer Lagerbestand bindet dagegen Kapital, verursacht Lagerkosten und kann bei bestimmten Produkten mit der Zeit an Wert verlieren.

Es lohnt sich deshalb zu beobachten, welche Artikel sich besonders schnell verkaufen, wie lange die Beschaffung neuer Ware dauert und welcher Sicherheitsbestand sinnvoll ist.

Auch die Bestandsanzeige im Onlineshop sollte möglichst aktuell gehalten werden. Das ist besonders wichtig, wenn dieselben Produkte zusätzlich in einem Ladengeschäft oder über andere Verkaufskanäle angeboten werden.

Welche Versandmöglichkeiten sollte man anbieten?

Nicht jeder Kunde hat die gleichen Wünsche. Für manche ist die Lieferung nach Hause am bequemsten, andere bevorzugen eine Packstation oder einen Paketshop. Ein lokales Unternehmen kann zusätzlich eine persönliche Abholung anbieten.

Es ist nicht notwendig, jede denkbare Versandart anzubieten. Wichtiger sind einige zuverlässige Möglichkeiten, die zu den Bedürfnissen der eigenen Zielgruppe passen.

Die voraussichtliche Lieferzeit und die Versandkosten sollten für den Kunden bereits vor dem Kauf klar erkennbar sein.

Wie lassen sich Versandkosten optimieren?

Kostenloser Versand klingt attraktiv, ist aber natürlich nicht wirklich kostenlos. Das Unternehmen kann die Versandkosten in die Produktpreise einrechnen, sie aus der eigenen Marge übernehmen oder einen Mindestbestellwert festlegen, ab dem die Lieferung kostenlos wird.

Ein solcher Mindestbestellwert kann gleichzeitig einen Anreiz schaffen, den Wert einer Bestellung zu erhöhen.

Es lohnt sich außerdem, die Preise verschiedener Versanddienstleister zu vergleichen. Bei steigenden Bestellmengen können Geschäftskonditionen oder individuelle Versandtarife interessant werden.

Auch Größe und Gewicht der Verpackung spielen eine Rolle. Ein unnötig großer Karton benötigt nicht nur mehr Verpackungsmaterial, sondern kann unter Umständen auch höhere Versandkosten verursachen.

Auch Retouren gehören zum Onlineshop

Bei der Kostenplanung sollten mögliche Rücksendungen ebenfalls berücksichtigt werden. Ein zurückgesendetes Produkt muss angenommen, kontrolliert und gegebenenfalls erneut eingelagert werden.

Genaue Produktbeschreibungen, hilfreiche Größenangaben und realistische Produktbilder können dazu beitragen, Rücksendungen zu vermeiden, die entstehen, weil der Kunde etwas anderes erwartet hat.

Der Onlineshop arbeitet auch nach der Bestellung weiter

Der Betrieb eines Onlineshops endet nicht mit dem Klick auf den Bestellbutton. Kunden benötigen eine Bestätigung, verständliche Informationen zum Versand und bei Problemen eine erreichbare Kontaktmöglichkeit.

Gleichzeitig lohnt es sich zu analysieren, welche Produkte besonders häufig angesehen und gekauft werden, an welcher Stelle Besucher den Kaufprozess abbrechen und welche Fragen regelmäßig von Kunden gestellt werden.

Ein guter Onlineshop ist deshalb kein einmal erstelltes und anschließend unverändertes System. Durch die kontinuierliche Anpassung von Sortiment, Preisen, Lagerbestand und Versand kann er sich Schritt für Schritt zu einem effizienteren Vertriebskanal entwickeln.

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Kontaktformular – einfache Kommunikation über die Website

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Auf einer Website reicht es nicht immer aus, lediglich eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer anzugeben. Ein Kontaktformular bietet Besuchern die Möglichkeit, direkt über die Website mit einem Unternehmen in Verbindung zu treten.

Wofür kann ein Kontaktformular genutzt werden?

Die einfachste Variante besteht aus wenigen Feldern: Name, E-Mail-Adresse, Betreff und Nachricht. Der Besucher muss dadurch nicht erst sein E-Mail-Programm öffnen, die Adresse kopieren und eine separate Nachricht verfassen.

Ein Kontaktformular kann jedoch deutlich mehr. Es lässt sich beispielsweise nutzen für:

  • allgemeine Anfragen,
  • Angebotsanfragen,
  • Terminwünsche,
  • die Auswahl einer Dienstleistung,
  • Bestellanfragen,
  • Rückrufwünsche,
  • Anmeldungen zu Veranstaltungen oder Dienstleistungen.

Die einzelnen Felder können an die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens angepasst werden. Ein Handwerker kann beispielsweise bereits bei der ersten Anfrage nach der Art des Problems und dem Einsatzort fragen. Ein Webdesigner kann dagegen abfragen, welche Art von Website der Interessent benötigt.

Warum kann ein Formular besser als eine einfache E-Mail-Adresse sein?

Ein gut aufgebautes Kontaktformular erleichtert nicht nur dem Besucher die Kontaktaufnahme, sondern hilft auch dem Unternehmen, eingehende Anfragen besser zu strukturieren.

Wenn wichtige Informationen bereits im Formular abgefragt werden, müssen grundlegende Details nicht erst in mehreren E-Mails geklärt werden. Das kann die weitere Kommunikation für beide Seiten vereinfachen.

Gleichzeitig sollte ein Kontaktformular nicht unnötig lang sein. Werden bereits beim ersten Kontakt zu viele Informationen verlangt, kann das potenzielle Kunden abschrecken. Es sollten deshalb nur die Angaben abgefragt werden, die tatsächlich benötigt werden.

Ein gut gestaltetes Kontaktformular ist somit mehr als nur eine Möglichkeit, eine Nachricht zu senden. Es erleichtert Interessenten die Kontaktaufnahme und kann gleichzeitig dafür sorgen, dass ein Unternehmen bereits mit der ersten Anfrage die wichtigsten Informationen für den nächsten Schritt erhält.

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TikTok – von kurzen Videos zum vollständigen Werbesystem

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TikTok hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der wichtigsten Social-Media-Plattformen der Welt entwickelt. Bekannt ist die Plattform vor allem für kurze und schnell konsumierbare Videos. Aus geschäftlicher Sicht bietet TikTok heute jedoch deutlich mehr als die Möglichkeit, organische Videoinhalte zu veröffentlichen.

Auch das Werbesystem hat sich stark weiterentwickelt. Während TikTok-Werbung früher hauptsächlich für größere Unternehmen interessant und zugänglich war, können heute auch kleine und mittelständische Unternehmen ihre eigenen Kampagnen über den TikTok Ads Manager erstellen und verwalten.

Welche Inhalte funktionieren auf TikTok?

Videos bilden weiterhin das Herzstück von TikTok. Dabei sind jedoch nicht unbedingt perfekt produzierte Inhalte im Stil klassischer Werbespots am erfolgreichsten.

Kurze Anleitungen, Tipps, Produktvorstellungen, Einblicke hinter die Kulissen, Geschichten, Meinungen und unterhaltsame Inhalte können gleichermaßen ihr Publikum finden.

Ein Restaurant kann beispielsweise die Zubereitung eines Gerichts zeigen, ein Handwerker einen Arbeitsprozess, ein Onlineshop die Verwendung eines Produkts und ein Experte kurze Tipps aus seinem Fachgebiet.

Eine Besonderheit von TikTok besteht darin, dass die Reichweite eines Beitrags nicht ausschließlich von der Anzahl der vorhandenen Follower abhängt. Ein interessantes Video kann auch Menschen erreichen, die den Account oder das Unternehmen vorher überhaupt nicht kannten.

Wer nutzt TikTok?

TikTok galt lange Zeit hauptsächlich als Plattform für sehr junge Nutzer. Jüngere Zielgruppen spielen weiterhin eine wichtige Rolle, die Nutzerschaft ist im Laufe der Jahre jedoch deutlich vielfältiger geworden.

Für Unternehmen ist vor allem interessant, dass sich auf TikTok Communities zu sehr unterschiedlichen Themen entwickelt haben. Gastronomie, Reisen, Beauty, Fitness, Technologie, Finanzen, Bücher, Bildung, Einrichtung und sogar zahlreiche Fachthemen sind auf der Plattform vertreten.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht unbedingt, ob TikTok hauptsächlich von jungen Menschen genutzt wird. Viel wichtiger ist, ob die eigene Zielgruppe und das eigene Thema auf der Plattform vertreten sind.

TikTok Ads Manager – längst nicht mehr nur für große Unternehmen

TikTok verfügt mit dem TikTok Ads Manager über ein eigenes Werbesystem, das inzwischen auch kleinen und mittelständischen Unternehmen zur Verfügung steht.

Der Aufbau dürfte vielen bekannt vorkommen, die bereits mit anderen PPC-Plattformen gearbeitet haben. Kampagnen bestehen aus verschiedenen Ebenen, auf denen unter anderem Budget, Zielgruppe, Kampagnenziel und Optimierung festgelegt werden können. Die Ergebnisse lassen sich anschließend messen und auswerten.

Je nach Kampagne kann das Ziel beispielsweise darin bestehen, Bekanntheit und Reichweite aufzubauen, Website-Besucher zu gewinnen, Videoaufrufe und Interaktionen zu fördern, Leads zu generieren oder Conversions und Verkäufe zu erzielen.

Wie können Zielgruppen definiert werden?

TikTok bietet verschiedene Möglichkeiten zur Definition einer Zielgruppe.

Nutzer können unter anderem anhand von Standort, Alter, Geschlecht, Sprache, Interessen und ihrem Verhalten angesprochen werden. Darüber hinaus lassen sich eigene und ähnliche Zielgruppen nutzen sowie Menschen erneut erreichen, die bereits Kontakt mit einem Unternehmen oder dessen Inhalten hatten.

Auch automatisierte Lösungen spielen eine zunehmende Rolle. Bei Smart+-Kampagnen kann der Algorithmus von TikTok anhand der verfügbaren Daten selbst nach Nutzern suchen, bei denen eine höhere Wahrscheinlichkeit für das gewünschte Ergebnis besteht.

Was sind Spark Ads?

Eine besonders interessante Werbeform von TikTok sind die sogenannten Spark Ads.

Damit kann ein bereits veröffentlichter organischer TikTok-Beitrag als Anzeige genutzt werden. Dabei kann es sich um ein eigenes Video des Unternehmens handeln oder – mit entsprechender Zustimmung – um den Beitrag eines anderen Content Creators.

Dadurch werden organische und bezahlte Inhalte miteinander verbunden. Aufrufe und Interaktionen, die durch die Werbung entstehen, können dem ursprünglichen Beitrag zugutekommen.

Spark Ads können deshalb besonders interessant für Marken sein, die mit Influencern oder anderen Content Creators zusammenarbeiten.

TikTok Search Ads – Werbung in der Suche

Eine weitere interessante Entwicklung betrifft die Suchfunktion von TikTok.

Nutzer verwenden die Plattform zunehmend nicht nur zur Unterhaltung. Sie suchen dort auch nach Rezepten, Produkten, Orten, Tipps oder Lösungen für bestimmte Probleme.

Mit TikTok Search Ads können Unternehmen Keywords auswählen und Anzeigen passend zu Suchanfragen ausspielen. Damit nähert sich TikTok in diesem Bereich dem klassischen Suchmaschinenmarketing an.

Ein Unternehmen versucht dadurch nicht mehr ausschließlich, potenzielle Kunden anhand ihrer Interessen zu erreichen. Es kann auch in dem Moment sichtbar werden, in dem jemand aktiv nach einem bestimmten Thema, Produkt oder einer Lösung sucht.

Organische Inhalte und bezahlte Werbung kombinieren

Bei TikTok können organisches und bezahltes Marketing besonders eng miteinander verbunden werden.

Ein Unternehmen kann zunächst verschiedene Videos veröffentlichen und beobachten, welche Themen und Formate bei der Zielgruppe gut funktionieren. Erfolgreiche Inhalte können anschließend zusätzlich mit bezahlter Werbung unterstützt werden.

Das unterscheidet sich teilweise von klassischer Werbung. Es muss nicht unbedingt ein eigener Werbespot produziert werden. Stattdessen kann ein natürlicher TikTok-Beitrag, der bereits Interesse erzeugt, zur Grundlage einer Werbekampagne werden.

Für wen kann TikTok interessant sein?

TikTok eignet sich besonders für Unternehmen, deren Produkte, Dienstleistungen oder Wissen sich gut in kurzen Videos darstellen lassen.

Onlineshops, Restaurants, Tourismusunternehmen, Beauty- und Fitnessanbieter, Bildungseinrichtungen und kreative Berufe bieten sich dafür besonders an. Andere Branchen sollten TikTok jedoch nicht automatisch ausschließen.

TikTok ist heute weit mehr als eine Plattform für kurze Unterhaltungsvideos. Organische Inhalte, ein umfangreiches Self-Service-Werbesystem, Remarketing, automatisierte Kampagnen und Suchanzeigen machen TikTok mittlerweile zu einem vielseitigen Online-Marketingkanal.

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Meta – mehrere Plattformen, ein vernetztes System

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Facebook und Instagram muss man heute kaum noch vorstellen. Beide gehören zu den bekanntesten Social-Media-Plattformen der Welt und werden sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmen genutzt. Aus geschäftlicher Sicht lohnt es sich jedoch, etwas weiter zu denken: Facebook und Instagram sind Teil eines größeren Ökosystems von Meta.

Meta verbindet mehrere soziale Netzwerke und Kommunikationsplattformen miteinander, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen können.

Facebook – große Reichweite und Communities

Facebook gehört weiterhin zu den wichtigsten Plattformen von Meta. Neben privaten Profilen gibt es Unternehmensseiten, Gruppen, Veranstaltungen und den Marketplace.

Für Unternehmen können insbesondere Facebook-Gruppen interessant sein. In lokalen oder thematischen Gruppen lassen sich Menschen erreichen, die bereits durch ihren Wohnort, ihre Interessen oder ein gemeinsames Thema miteinander verbunden sind.

Eine Unternehmensseite kann dagegen als eine Art digitale Visitenkarte innerhalb von Facebook dienen. Dort können Neuigkeiten, Angebote, Bilder, Videos, Blogbeiträge und aktuelle Informationen über das Unternehmen veröffentlicht werden.

Instagram – wenn visuelle Inhalte im Mittelpunkt stehen

Instagram konzentriert sich deutlich stärker auf Bilder und Videos. Mit Fotos, Stories und Reels können Unternehmen nicht nur Informationen vermitteln, sondern auch eine eigene visuelle Identität und Markenwelt aufbauen.

Besonders interessant ist die Plattform für Bereiche, in denen das Aussehen eine wichtige Rolle spielt – beispielsweise Gastronomie, Mode, Beauty, Reisen, Fitness, Einrichtung, Kunst oder die Präsentation verschiedener Produkte.

Auch Dienstleister können davon profitieren. Ein Maler, Friseur oder Handwerker kann beispielsweise mit Bildern und kurzen Videos frühere Projekte, Arbeitsabläufe oder fertige Ergebnisse zeigen.

Messenger und WhatsApp – direkter Kontakt mit Kunden

Messenger und WhatsApp erfüllen eine andere Aufgabe. Beide sind in erster Linie Messenger-Dienste, können für Unternehmen jedoch einen direkten Kommunikationsweg zu Interessenten und Kunden schaffen.

Sie können beispielsweise für Kundenfragen, Terminabsprachen, Beratung oder in bestimmten Fällen auch für die Bearbeitung von Bestellungen genutzt werden.

WhatsApp Business bietet darüber hinaus spezielle Funktionen für Unternehmen und kann besonders für kleinere Betriebe zu einem unkomplizierten Kommunikationskanal werden.

Threads – kurze Beiträge und öffentliche Gespräche

Threads gehört zu den jüngeren Plattformen von Meta. Im Mittelpunkt stehen kurze Beiträge und öffentliche Gespräche, wodurch die Plattform in einigen Bereichen als Alternative zu X betrachtet werden kann.

Threads ist eng mit Instagram verbunden und kann deshalb besonders für Unternehmen und Content Creator interessant sein, die dort bereits eine Community aufgebaut haben. Die Plattform eignet sich für kurze Gedanken, aktuelle Themen, Meinungen und Inhalte, die eine Diskussion anregen sollen.

Ein Werbesystem für mehrere Plattformen

Ein großer Vorteil des Meta-Ökosystems besteht darin, dass Werbung auf Facebook und Instagram nicht über zwei vollkommen getrennte Systeme verwaltet werden muss.

Über das Werbesystem von Meta können Kampagnen auf mehreren verfügbaren Platzierungen ausgespielt werden. Je nach Kampagnenziel und Einstellungen kann das System die Anzeigen auf unterschiedliche Plattformen und Bereiche verteilen.

Kampagnen können für verschiedene geschäftliche Ziele erstellt werden. Dazu gehören beispielsweise der Aufbau von Bekanntheit, Website-Traffic, die Gewinnung von Interessenten oder Verkäufe.

Bei der Definition der Zielgruppe können unter anderem geografische und demografische Merkmale berücksichtigt werden. Darüber hinaus lassen sich eigene Zielgruppen erstellen. So können beispielsweise frühere Website-Besucher erneut angesprochen oder neue Personen erreicht werden, die einer bestehenden Kundengruppe ähneln.

Meta Pixel – die Verbindung zur eigenen Website

Das Meta-System kann auch mit der eigenen Website verbunden werden. Ein wichtiges Werkzeug dafür ist der Meta Pixel. Er hilft dabei zu erfassen, was Besucher nach dem Klick auf eine Anzeige auf der Website tun.

Dadurch lässt sich nicht nur feststellen, dass jemand auf eine Werbung geklickt hat. Bei entsprechender Einrichtung können auch wichtige Aktionen auf der Website gemessen werden, beispielsweise eine Kontaktaufnahme oder ein Kauf.

Diese Daten können anschließend bei der Auswertung und Optimierung von Kampagnen sowie beim Aufbau bestimmter Zielgruppen helfen.

Welche Meta-Plattform ist die richtige?

Nicht jedes Unternehmen muss auf jeder Plattform aktiv sein.

Für eine stark visuelle Marke kann Instagram besonders wichtig sein. Für einen lokalen Dienstleister können Facebook und lokale Gruppen interessanter sein. Andere Unternehmen wiederum können WhatsApp oder Messenger hauptsächlich als direkten Kommunikationskanal zu ihren Kunden einsetzen.

Die Stärke von Meta liegt darin, dass diese Möglichkeiten nicht vollkommen voneinander getrennt sind. Die verschiedenen Plattformen können unterschiedliche Aufgaben übernehmen und sich gleichzeitig als Bestandteile einer größeren Online-Präsenz gegenseitig ergänzen.

Für ein Unternehmen ist deshalb nicht entscheidend, auf möglichst vielen sozialen Netzwerken vertreten zu sein. Viel wichtiger ist es, die Plattformen auszuwählen, auf denen sich die eigene Zielgruppe tatsächlich erreichen lässt.

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LinkedIn – mehr als nur ein Online-Lebenslauf

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LinkedIn ist vor allem als berufliches Netzwerk bekannt. Viele Menschen betrachten die Plattform noch immer hauptsächlich als digitalen Lebenslauf und als Werkzeug für die Jobsuche. Tatsächlich bietet LinkedIn jedoch deutlich mehr Möglichkeiten. Für Unternehmen, Fachkräfte, Führungskräfte und Selbstständige kann die Plattform auch für Networking, Content-Marketing und die Gewinnung neuer Kunden interessant sein.

Eine Besonderheit von LinkedIn besteht darin, dass die Nutzer hauptsächlich mit ihrer beruflichen Identität auftreten. Das beeinflusst sowohl die Inhalte als auch die Art der Werbung, die auf der Plattform funktioniert.

Wofür eignet sich LinkedIn?

LinkedIn kann zum Aufbau beruflicher Kontakte, zur Präsentation eines Unternehmens, zur Jobsuche und Personalgewinnung sowie zum Austausch von Fachwissen genutzt werden.

Unternehmen können beispielsweise eigene Projekte, Dienstleistungen, Erfolge oder Entwicklungen aus ihrer Branche vorstellen. Berater und Selbstständige können mit Fachbeiträgen ihre Kenntnisse und Erfahrungen zeigen. Unternehmen wiederum können über eine eigene Seite ihre Marke präsentieren und potenzielle Mitarbeiter erreichen.

Besonders interessant ist LinkedIn im B2B-Bereich, also bei Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen. Wer seine Produkte oder Dienstleistungen hauptsächlich anderen Unternehmen anbietet, kann auf LinkedIn gezielt Fachkräfte und Entscheidungsträger ansprechen.

Welche Inhalte funktionieren auf LinkedIn?

LinkedIn bietet vor allem für berufliche und fachliche Inhalte ein geeignetes Umfeld. Dazu gehören beispielsweise praktische Tipps, kurze Analysen, Branchennachrichten, persönliche Berufserfahrungen, Fallstudien, Projektvorstellungen oder kurze Beiträge, die zu einem ausführlicheren Artikel auf der eigenen Website führen.

Neben Bildern und Videos können auch Dokumente und längere Fachbeiträge veröffentlicht werden. Dabei muss nicht immer eine aufwendig gestaltete Grafik im Mittelpunkt stehen. Eine interessante berufliche Erfahrung oder ein nützlicher Gedanke kann auch als einfacher Textbeitrag Aufmerksamkeit erzeugen.

Die Kommunikation unterscheidet sich allerdings von Plattformen wie TikTok oder Instagram. Im Mittelpunkt stehen häufig weniger Unterhaltung und schnelle Trends, sondern vielmehr Fachwissen, Glaubwürdigkeit, Erfahrung und der Aufbau beruflicher Kontakte.

Wer nutzt LinkedIn?

Die Nutzer von LinkedIn kommen aus den unterschiedlichsten beruflichen Bereichen. Angestellte, Selbstständige, Unternehmer, Führungskräfte, HR-Fachleute, Vertriebsmitarbeiter, Berater, Freelancer und Entscheidungsträger sind auf der Plattform vertreten.

Genau darin liegt einer der wichtigsten Unterschiede zu vielen anderen sozialen Netzwerken. Auf LinkedIn kann nicht nur berücksichtigt werden, wofür sich eine Person interessiert, sondern auch, in welcher beruflichen Position sie arbeitet, welche Kenntnisse sie besitzt oder bei welcher Art von Unternehmen sie tätig ist.

Dadurch kann LinkedIn besonders für Unternehmen interessant sein, die eine klar definierte berufliche Zielgruppe erreichen möchten.

Wie funktioniert Werbung auf LinkedIn?

LinkedIn verfügt mit dem Campaign Manager über eine eigene Werbeplattform. Kampagnen können für unterschiedliche Ziele erstellt werden, beispielsweise für Markenbekanntheit, Website-Besuche, Interaktionen, Videoaufrufe, die Gewinnung von Interessenten oder Conversions auf der eigenen Website.

Eine der interessantesten Eigenschaften des Werbesystems ist das berufliche Targeting. Zielgruppen können unter anderem anhand von Position, Karrierestufe, beruflichen Fähigkeiten, Interessen, Unternehmen oder Unternehmensgröße definiert werden.

Ein Unternehmen, das eine B2B-Dienstleistung anbietet, muss seine Werbung dadurch nicht lediglich an eine bestimmte Altersgruppe richten. Stattdessen können gezielt Personen angesprochen werden, die bestimmte berufliche Funktionen ausüben oder bei bestimmten Arten von Unternehmen arbeiten.

LinkedIn bietet außerdem unterschiedliche Anzeigenformate. Neben klassischen gesponserten Beiträgen stehen unter anderem Video-, Dokument-, Text- und dynamische Anzeigen sowie verschiedene Möglichkeiten zur direkten Leadgenerierung zur Verfügung.

Für wen kann LinkedIn interessant sein?

LinkedIn ist nicht für jedes Unternehmen gleichermaßen wichtig. Für ein lokales Restaurant oder einen kleinen Betrieb, der hauptsächlich Privatkunden bedient, können andere Plattformen wesentlich geeigneter sein.

Für Berater, Marketingagenturen, IT-Unternehmen, Buchhalter, Recruiter und andere Anbieter von Dienstleistungen für Unternehmen kann LinkedIn dagegen ganz andere Möglichkeiten bieten.

Die besondere Stärke der Plattform liegt in ihrer Zielgruppe. Es geht nicht unbedingt darum, möglichst viele Menschen zu erreichen. In bestimmten Branchen ist es wesentlich wichtiger, genau die Fachkräfte und Entscheidungsträger zu erreichen, die an einer geschäftlichen Entscheidung beteiligt sind.

LinkedIn ist deshalb längst mehr als eine Plattform für Jobsuche und Online-Lebensläufe. Für das passende Unternehmen kann es ein wirkungsvolles Werkzeug für Networking, Markenaufbau und die Gewinnung neuer Geschäftskontakte sein.

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